Archivverlag Agraffe

Nachlässe und Werke von Pionieren/innen der Formkräfteforschung und Artverwandtes

.im Frühjahr 2015 gegründet

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Nota bene: alle Texte und Materialien unterliegen den üblichen Copyright-Bestimmungen,
Nachdruck auch im Web nur mit Erlaubnis, unerwünschte Verlinkungen sind zu vermeiden.
Angaben «ohne Gewähr».
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[Stand Feb. 2017ff. wegen schwerer Erkrankung Site zwischenzeitlich prov. „sistiert“]

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Programmatisches

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Der «Archivverlag Agraffe» ist zunächst der Sicherung und Erhalt, dann Aufarbeitung und zuletzt Verbreitung von Nachlässen ausgewählter Forscher/innen gewidmet.

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Als Autoren/innen seien exemplarisch genannt:

  • Hans Jenny (1904–1972),
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  • Gustav Kull (1877–1949) und
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  • Joachim Schultz (1902–1953).

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↩︎  Schema aus einem Gustav Kull-Typoskrift (© AA)

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Bezogen auf die entsprechenden Beständen verfügt das kleine Verlagshaus zumeist über die Veröffentlichungsrechte und sucht nach weiteren Kooperationsmöglichkeiten, aber auch materielle Unterstützung bei deren fortgesetzte professionelle Aufarbeitung. Dies geht bekanntermaßen nur im Verbund, mit den bereits vorhandenen und den mit der Zeit noch dazustoßenden Mitarbeitern/innen..
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Der Philosoph I. P. V. Troxler (Jubiläumsjahr 2016)

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Verwiesen sei aus Gründen der Aktualität auf den Universalgelehrten und Inspirator der modernen Schweiz Ignaz Paul Vitalis Troxler (1780–1866), dessen Todestag sich am 6. März 2016 zum 150sten Mal jährt, daher auch die diversen vorgesehenen → Jubiläums-Anlässe und -Veranstaltungen.
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Und auch auf die geplante  → Edition der Philosophischen Schriften von I.P.V. Troxler.
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↩︎  Der Troxler-Nachlass in der Handschriftenabteilung der Universität Basel

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Die «Agraffen»-Schriftenreihen u.a.m.

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Es sollen mit der Zeit Werke insbesondere von sog. «Pionieren/innen der Bildekräfteforschung» veröffentlicht werden, und zwar innerhalb von drei bereits näher konzipierten Schriftenreihen, die sich gegenseitig befruchten mögen.

Im Januar 2016 ist zunächst ein Nachlass-Buch zu Iwer Thor Lorenzen (1895–1976) in der «Edition Bildekräfte» erschienen, Ende Juli 2016 folgte neu ein solches zu Louis Corentin Kervran (1901–1983) in der  «Edition Fahrenheit» und für die Zukunft ist ein weiteres zu Fritz Klein (1887–1958) in der  «Edition Terrella» geplant.

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↩︎  Präsentation in zeitlosem Weiß in der Buchhandlung a. G.

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Seltene oder vergriffene grundlegende Schriften hauptsächlich im den Bereichen Naturwissenschaften und Technik werden in Form von qualitativ hochwertigen PDF-Reprints innerhalb des Unterbereiches «Anthroarchive» und damit zusammenhängender Teile ergänzend kostenlos zur Verfügung gestellt. Dieses mehrteilige Archiv befindet sich weiter im Aufbau und auf dieser Site zu rechten Teilen erst in einem nicht für alle zugänglichen Hintergrundbereich. Dazu kommen ausgewählte Recherchewerkzeuge (allerlei Indices, Aufstellungen und Übersichten).

Zugleich ist diese Plattform einzelnen – den Ressourcen wegen größtenteils nur anthroposophisch ausgerichteten – ehemals erschienenen Zeitschriften gewidmet, die in der insgesamt vierten Edition, der «Edition Zeitschriften» gesamthaft und allgemein wieder zugänglich gemacht werden.

Seit Dezember 2015 sind – speziell für den englischsprachigen Bereich – sämtliche Ausgaben von «The Present Age» samt Register auf einer speziellen USB-Karte (Wafer) käuflich zu erwerben. Und seit März 2016  insges. drei weitere digitale Zeitschriften-Reprints in dieser Aufmachung («Erde und Kosmos» hrsg. von Helmut Finsterlin, das Exilblatt «Korrespondenz der Anthroposophischen Arbeitsgemeinschaft» hrsg. von Jürgen Grone, und «Gäa Sophia – Jahrbuch der naturwissenschaftlichen Sektion der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft», hrsg. von Guenther Wachsmuth).

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Ausgewählte Themen- bzw. Fragestellungen, Autoren bzw. Werke werden darüber hinaus in Form einer Art «Blog» namens → «Archivalie des Monats» mehr punktuell oder exemplarisch thematisiert, sollen sonst so nicht Bekanntes präsentieren und nicht zuletzt zu eigenen Forschungen oder Bezügen animieren, motivieren. Dazu kommen – gelegentliche, unregelmässige – Verweise auf Bücher-Neuerscheinungen oder Veranstaltungen, die einen engeren Bezug zur Ausrichtung des Archivverlag Agraffe haben.

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↩︎  Ein mahnender, vielleicht auch Einhalt gebietender «Bücher-Schlumpf»

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Die Kreation «Anthrostick»

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Als eine Art Maskottchen wurde schon im Frühjahr 2015 eigens ein – nota bene – mit Augenzwinkern so genannter  «Anthrostick» kreiert (8 GB, Guss aus Magnesiumzement mit Torf, Einzelanfertigung), der nicht zuletzt an die Aufgabenstellung erinnern soll, Technik so zu gestalten, dass die ihr innewohnenden Kräfte «sichtbar werden» (Rudolf Steiner). Eine genaue Beschreibung des damit Intendierten kann auf Anfrage folgen.

Vergleiche auch den Blog «Juni 2015 [Zusatz]».
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↩︎  Aufsicht (Rückseite) mit ebenso handgefertigter kartonierter Verpackung (© Foto AA)

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Neuerdings vergriffen, keine Neuauflage oder zweite Edition mit Kappe vorgesehen.

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Nutzerstimmen

 [ohne Gewähr, dass sie die «eigentliche Intention» des Verlags wiederspiegeln]

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«Das ist ja das erste Technikdesign für den wirklich praktischen Gebrauch, das seit Ewigkeiten anthroposophisch produziert worden ist! Ich meine jetzt ernsthaftes Technik-Design, im Sinne von Steiners Angaben zur Technik.»

(J. G. aus B. im April 2015)

«Ein kleiner Härtetest-Bericht: Hatte den Anthrostick in der Hosentasche vergessen, er ist mit in die Waschmaschine geraten, 60° Buntwäsche, nach Entnahme jedoch vom Material her einwandfrei erhalten und nach kurzer Trocknung voll funktionsfähig. [Smile]»

(B. S. aus K., Mail vom 28.6.2015)

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«Fortsetzung folgt»

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Alles Weitere befindet sich logischerweise erst noch im Aufbau, folgt gemäß Möglichkeiten schrittweise die nächsten Monate oder gar Jahre über. Auch aufgrund willkommener Anregungen, Rückmeldungen, Vorschläge oder Eingaben zu Handen des Verlags gemäß  Impressum.

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↩︎  Selbst Briefmarken kann man inzwischen selber digital herstellen …

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↩︎  Bei der Aufarbeitung von sog. Nachlässe gilt es zuweilen,
……erst einmal die rostigen Agraffen zu entfernen …

Bezüge

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Als Agraffe wird in erster Linie in der Schweiz eine «Bostich»-Klammer bezeichnet, in Deutschland oder Österreich spricht man hingegen sinngemäß eher von «Tacker», Krampe oder so. Es gibt ja verschiedene Verbindungselemente und -formen, je nach zu bearbeitendem Gegenstand.

Im Näheren ist hier das Zusammenführen bzw. Zusammenheften disparater Elemente gemeint, etwa von vielerlei Typoskriptblättern, Nachlassbereichen oder Forschungsfragen.

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Strahlenplan 1913 (© unbekannter Künstler)
↩︎  «Strahlenplan 1913»
……aus der Zeitschrift Archithese, März 2014
……(© unbekannter Künstler)

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Selbstverständlich knüpft der «Archivverlag Agraffe» – gleichsam wie ein Zisterzienserkloster im Sinne einer Filiation – an gewisse Traditionslinien und zu Teilen explizit an bestimmte frühere Leistungen an (sei es Initiativen, Editionen oder Persönlichkeiten). Dies mitten in einem Zeitalter, wo geistige Immaterialität durch eine digitale zunehmend Konkurrenz erfährt, tendenziell mit allen u.a. ökonomischen Folgeerscheinungen verdrängt oder amazonisiert wird.

Beispielsweise würde das gesamte schriftliche Werk, die Gesamtausgabe (GA) Rudolf Steiners in PDF-Format auf den oben genannten «Anthrostick» mit lediglich 8 GB Kapazität locker passen. Ein Irr-Sinn, ja Abgrund, Grund zu ernsthafter Sorge? [Agraffenverlag]  [Archivverlag Agraffe]

[Aktualisierungen bzw. Änderungen dieser und aller weiteren Seiten werden soweit möglich jeweils gekennzeichnet]