Forschungsinstitute
«Der Kommende Tag A.–G.»

Ein abrupt abgebrochener Ansatz

Materialien

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[Archivalie – Februar 2016]

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«Wirkliche Erkenntnis bietet heute dem, der sie sucht, eigentlich nur die Naturwissenschaft.» (Rudolf Steiner, 13.11.1923, GA Nr. 231)

Zu den einstigen Zielsetzungen

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Der Kommende Tag A.-G., Wissenschaftliches Forschungs-Institut,
Stuttgart, Kanonenweg 44
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Die Verbindung eines wissenschaftlichen Forschungs-Institutes mit einem industriellen Unternehmen ist an und für sich nichts Neues. Solche Institute sind indes zumeist nicht viel mehr als erweiterte Fabriklaboratorien, die die Aufgabe haben, aus dem Fabrikationsbetrieb sich ergebende Probleme durch Herumprobieren zu lösen. Aber auch in den eigentlichen wissenschaftlichen Forschungs-Instituten, sofern sie technische Fragestellungen bearbeiten, hat man naturgemäß mehr das Interesse der Produzenten, welche diese Institute finanzieren, als die sozialen Auswirkungen im Auge. Auf dem Gebiete der rein wissenschaftlichen Forschung dagegen ist man zumeist in ein einseitiges Spezialistentum verfallen, weil durch voreingenommene Betrachtung auf mechanistisch-materialistischer Grundlage die großen Zusammen hänge verloren gegangen sind. Demgegenüber geht unser Institut in freier Forschung von einer in das Wesen der Dinge eindringenden und daher weit umfassenderen geistigen Grundlage aus: der anthroposophisch orientierten Geisteswissenschaft. Diese gibt nicht nur dem denkenden Menschen ein einheitliches Weltbild, sie zeigt auch dem Naturwissenschafter bisher unbekannte Zusammenhänge auf und setzt ihn dadurch in die Lage, zielbewusster an das Experiment heranzutreten. Für die Industrie ergeben sich auf diesem Wege technische Verfahren, die geeignet sind, wirkliche Bedürfnisse der Gesellschaft zu befriedigen und so nicht nur wirtschaftlich erfolgreich, sondern auch sozial gesundend zu wirken.

Dem Wissenschaftlichen Forschungs-Institut ist es durch die Konstruktion empfindlicher Messapparate gelungen, neue physikalisch-chemische, insbesondere photo-chemische Phänomene aufzudecken, welche sich in ihrer Form ähnlich den Erscheinungen des Erdmagnetismus, der Luftelektrizität verhalten. Diese Untersuchungen sind geeignet, die Zusammenhänge irdischer Prozesse mit solchen im Weltenraum zu beleuchten und können unter Umständen bald große praktische Bedeutung erlangen. Man wird dies verstehen, wenn man sich die praktische Bedeutung des Erdmagnetismus für die Telegraphie und die Verwertung der Luftelektrizität vergegenwärtigt.

Auf dem Gebiete der Farbenerzeugung versucht unser Institut, unter Verwertung aller Errungenschaften moderner Physik und Chemie, an die Goethesche Naturauffassung anzuknüpfen. Diese führt zu einer richtigeren Auffassung der Farben als die Newtonsche, unter deren Herrschaft die heute vorhandenen Farbstoffe erzeugt werden. Diese Farbstoffe haben manche technisch wertvollen Eigenschaften, bieten dem modernen Künstler und Kunstgewerbler aber nicht das Material, das er zur Verwirklichung seiner künstlerischen Absichten eigentlich braucht. Darüber gibt es unter wirklichen Künstlern nur eine Stimme. Wir sind auf dem Wege nach Farbstoffen, welche in technischer Beziehung allen Ansprüchen genügen und dabei eine solche, man möchte sagen, innere Leuchtkraft (im künstlerischen Sinne gesprochen) haben, dass sie das angemessene Ausdrucksmittel künstlerischen Erlebens sein können.

Auch auf manchen anderen Gebieten bewegen sich die Forschungen unseres Institutes. Wir hoffen, in nicht zu ferner Zeit mit wissenschaftlichen Publikationen darüber hervortreten zu können. Zum Teil handelt es sich allerdings um Dinge, über die erst zu sprechen sein wird, wenn ihre praktische Verwertung ins Auge gefasst werden kann.

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Biologische Abteilun
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Anthroposophie steht den Erscheinungen des Lebens anders gegenüber wie die heutige Naturwissenschaft. Sie kann nicht die Methoden der anorganischen Naturwissenschaft auf die Biologie anwenden. Sie sucht nach Methoden, die dem Wesen des Lebendigen angepasst sind. Sie kann nicht den ganzen Organismus durch die Vorgänge in den Zellen erklären, wie es heute vielfach geschieht. Aus ihr ergeben sich ganz neue Einblicke in die Zusammenhänge der menschlichen Physiologie zur Zoologie und Botanik. Um ein neues System des Tier- und Pflanzenreiches, das sich auf die Beziehungen zum menschlichen Organismus stützt, auszuarbeiten, sollen alle Hilfsmittel moderner biologischer Wissenschaft herangezogen werden. Anatomie, Physiologie, mikroskopische Anatomie, Zoologie, physikalische Chemie, Botanik müssen hier zusammenwirken. Daraus rechtfertigt sich die Begründung einer biologischen Abteilung des Wissenschaftlichen Forschungs-Institutes. Aus der richtigen Erkenntnis der Wesenheit der tierischen Natur ergibt sich auch ein fruchtbares Erforschen der tierischen Krankheiten und ihrer Hilfsmittel. Neue Mittel, die sich bereits durch Versuche bewährt haben, werden hier der wissenschaftlichen Ausprobung unterzogen. Dadurch kann auch, ins Praktische hineingehend, der Landwirtschaft bedeutender Vorteil erwachsen.

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[Aus: Hans Kühn, Dreigliederungszeit 
– Rudolf Steiners Kampf für die Gesellschaftsordnung der Zukunft, Philosophisch-Anthroposophischer Verlag am Goetheanum, Dornach 1978; Kap. IX: «Der Kommende Tag», S. 101–124, plus Anhang, S. 259 ff.]

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 Logo für Briefpapier u.a.m.

Zum Umfang des Unternehmens
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«Die Bewirtschaftung [der im Besitze des Sägewerkes Dischingen stehenden u. a. landwirtschaftlichen Güter] erfolgt nach den neuesten wissenschaftlichen Ergebnissen des eigenen Wissenschaftlichen Forschungsinstituts Stuttgart, Kanonenweg 44. Dieses Institut umfasst eine biologische, eine chemische, eine physikalische und eine Textilfaserabteilung. Es beschäftigt zur Zeit 8 selbständige wissenschaftliche Mitarbeiter und 14 Angestellte. Das moderne Gebäude steht auf dem der Firma gehörigen Areal, Kanonenweg 44, das 1907 qm umfasst.»

[Prospekt über nominal Mk. 136’000’000.– Stammaktien der Der Kommende Tag, Aktien-Gesellschaft zur Förderung wirtschaftlicher und geistiger Werte, Stuttgart, S. 264]

Lebensdaten und Stellung

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der in der «Schiller-Mappe» genannten und von weiteren anthroposophischen Forscher/innen aus der damaligen Zeit (im Bereich Naturwissenschaften)
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Hans Buchheim (… 1899 – … 1987) …, Assistent von R. E. Maier im Stuttgarter Forschungsinstituts ‚Der Kommende Tag‘, dann mit ihm in Einsingen an den sog. Spektrumbiegungsversuchen weiter tätig

• Dr. Hermann von Dechend (27.08.1883 – 15.02.1956) Elektro-Ingenieur, Assistent in der Abteilung … des Forschungsinstituts ‚Der Kommende Tag‘, später ebenso an den Experimenten in Einsingen beteiligt

Günter Hahn (… – 15.06.1967) …

• Prof. Franz Halla (… 1884 – … 1971) Chemiker in Wien, …

• Dr. Ing. Georg Herberg (… –…) …

• Dr. Friedrich Julius Kauffungen (… – 11.03.1957) …

• Dr. Eugen Kolisko* (21.03.1893 – 29.11.1939) …, Leiter des wissenschaftlichen Forschungsinstituts ‚Der Kommende Tag‘ und u.a. Lehrer und Schularzt an der Stuttgarter Waldorfschule

Lilly Kolisko* (02.09.1889 – 20.11.1976) …, Leiterin der Biologischen Abteilung des Forschungsinstituts ‚Der Kommende Tag‘ in Stuttgart, danach des Biologischen Instituts am Goetheanum mit Sitz in Stuttgart

• Dipl. Ing. Karl Lehofer (10.01.1897 – 09.08.1946) …, Eintritt in das Stuttgarter Forschungsinstitut ‚Der  Kommende Tag‘ im Oktober 1921, in die Torffaser-Abteilung

• Dr. Ernst Lehrs* (30.07.1894 – 31.12.1979) …

• Dr. Rudolf Ernst Maier* (12.12.1886 – 18.10.1943) …, Leiter der Physikalischen Abteilung des Forschungsinstituts ‚Der Kommende Tag‘ …

• Dipl. Ing. Wilhelm Pelikan* (03.12.1893 – 17.11.1981) …

• Dr. Ehrenfried Pfeiffer* (19.02.1899 – 30.11.1961) …, Gründer des Forschungslaboratoriums am Goetheanum (zusammen mit G. Wachsmuth), später vor allem in den USA in einem eigenen Forschungslaboratorium tätig

Werner Rosenthal (01.01.1898 – 19.02.1961) …

Paul-Eugen Schiller* (04.10.1900 – 18.11.1992) …, Assistent in der … Abteilung des Forschungsinstituts ‚Der Kommende Tag‘ in Stuttgart, dann Leiter der Physikalischen Abteilung des Naturwissenschaftlichen Forschungslaboratoriums am Goetheanum in Dornach

Dr. Oskar Schmiedel  (30.10.1887 – 27.12.1959) …

• Dipl. Ing. Henri Smits (… – 06.04.19..) …, Eintritt in das Stuttgarter Forschungsinstitut ‚Der Kommende Tag‘ am 1. April 1921, in die Torffaser-Abteilung

• Dr. Walter Johannes Stein* (06.02.1891 – 07.07.1957) Physiker und Mathematiker, u.a. Lehrer an der ersten Waldorfschule in Stuttgart

• Dipl. Ing. Alexander Strakosch* (23.08.1879 – 05.02.1958) …, erster Leiter der wissenschaftlichen Forschungsinstitute ‚Der Kommende Tag‘ und u.a. Lehrer an der Stuttgarter Waldorfschule

Johann Simon Streicher* (19.06.1887 – 19.02.1971) …, Assistent in der Abteilung … des Forschungsinstituts ‚Der Kommende Tag‘

• Dr. Hans Theberath* (26.02.1891 – 11.04.1971) …

• Prof. Dr. Franz Thomastik* (26.04.1883 – 19.11.1951) …

• Dr. Guenther Wachsmuth* (04.10.1893 – 02.03.1963) Gründer des Forschungslaboratoriums am Goetheanum (zusammen mit E. Pfeiffer), dann Leiter der Naturwissenschaftlichen Sektion der Freien Hochschule am Goetheanum
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[* = Eintrag in  «biographien.kulturimpuls.org»; vgl. auch «Wikipedia»]

Bericht des Vorstandes (Juni 1921)
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«Seine eigentliche Bedeutung erlangt das Unternehmen durch die Förderung geistiger Werte. Begonnen wurde mit einem Forschungs-Institut, das die experimentell-äußerliche Nachprüfung geisteswissenschaftlicher Erfahrungen auf physikalischem wie chemischem Gebiete versucht. Auch auf dem Gebiete der Tierseuchenbekämpfung wurde gearbeitet. Eine bedeutsame Frage kann als gelöst betrachtet werden. Die Auswirkung dürfte erst den folgenden Geschäftsjahren zugute kommen.»
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[Der Kommende Tag, Aktiengesellschaft zur Förderung wirtschaftlicher und geistiger Werte, Stuttgart – Bericht über das erste Geschäftsjahr 1920, S. 313]

Bericht des Vorstandes (Mai 1922)
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«Da der ‹Kommende Tag› seine eigentliche Bedeutung in der Förderung geistiger Werte sieht, wurden in dem vergangenen Jahre größere Mittel zum Ausbau des im Vorjahre schon begründeten Forschungsinstituts bereitgestellt. Für die chemischen, physikalisch-chemischen und technischen Arbeiten wurden neue Arbeitsräume eingerichtet. Für die physikalischen Experimentalforschungen und für die biologische Abteilung ist ein neuer Bau errichtet worden, der im Laufe dieses Sommers bezogen wird.

Es haben sich eine Reihe von Persönlichkeiten aus der akademischen und technischen Laufbahn gefunden, welche die Bearbeitung der aus dem Goetheanum gegebenen naturwissenschaftlichen Probleme in Angriff genommen haben.

Im übrigen sei in diesem Zusammenhang auf die Anlage zu dem Emissions-Prospekt vom Dezember 1921 hingewiesen. Die Arbeiten des Instituts schreiten in der dort beschriebenen Weise fort.»
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[Der Kommende Tag, Aktiengesellschaft zur Förderung wirtschaftlicher und geistiger Werte, Stuttgart – Bericht über das zweite Geschäftsjahr 1921, S. 322]
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Zitat aus «Programmbegrenzung des Kommenden Tages» vom April 1922:
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«Die geistigen Unternehmungen: Waldorfschule, Klinisch-Therapeutisches Institut, biologisches und physikalisches Forschungsinstitut sollen dem wissenschaftlich-geistigen und moralisch-sozialen Fortschritt dienen, wie es den von der Gegenwart und der nächsten Zukunft gestellten Zeitforderungen entspricht.»

Bericht des Vorstandes (Juni 1923)
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«Die Arbeiten unseres Wissenschaftlichen Forschungsinstituts nehmen, nachdem die für unsere neuartigen Forschungen notwendigen Einrichtungen voll ausgebaut worden sind, ihren programmmäßigen Fortgang. Das Institut umfasst eine biologische, eine chemische, eine physikalische und eine Textilfaserabteilung. Es beschäftigt zur Zeit acht selbständige wissenschaftliche Mitarbeiter. Über die Ergebnisse des Instituts werden jeweils nach Abschluss der betreffenden Arbeiten Publikationen in Gestalt von Mitteilungen des Instituts herausgegeben. Das von der Biologischen Abteilung in Verkehr gebrachte Heilmittel gegen die Hundestaupe ‹Staupeheil› hatte einen glänzenden Erfolg aufzuweisen.»
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[Der Kommende Tag, Aktiengesellschaft zur Förderung wirtschaftlicher und geistiger Werte, Stuttgart – Bericht über das dritte Geschäftsjahr 1922, S. 332]

Weitere Literatur

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Bücher

  • Gisbert Husemann: Lili Kolisko – Werk und Wesen, in: Lili Kolisko, Physiologischer und physikalischer Nachweis der Wirksamkeit kleinster Entitäten (Reprint der Erstausgabe von 1923, mit Beiträgen von G. Husemann und F. Husemann), Verlag am Goetheanum, Dornach 1997 – S. 83–110 [ISBN 978-3-7235-0994-4]
  • Lili [Lilly] Kolisko: Eugen Kolisko – Ein Lebensbild (zugleich ein Stück Geschichte der Anthroposophischen Gesellschaft), als Manuskript gedruckt für die Mitglieder, Selbstverlag, o.O. 1961
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  • Heinz Herbert Schöffler: Guenther Wachsmuth – Ein Lebensbild, Philosophisch-Anthroposophischer Verlag am Goetheanum, Dornach 1995 – 3. und 10. Kapitel [ISBN 978-3-7235-0690-5]
  • Alla Selawry und Hans Heinze (Hrsg.): Aus der Bildekräfte-Forschung – Festschrift zum 60. Geburtstag von Ehrenfried Pfeiffer, (Schriftenreihe «Lebendige Erde») Forschungsring für biologisch-dynamische Wirtschaftsweise, Stuttgart 1959 [PDF folgt]
  • Alla Selawry: Ehrenfried Pfeiffer – Pionier spiritueller Forschung und Praxis (Begegnungen und Briefwechsel – Ein Beitrag zu seiner Biographie), [1. Aufl.] Philosophisch-Anthroposophischer Verlag am Goetheanum, Dornach 1987
  • Johannes Tautz: W. J. Stein – Eine Biographie, [1. Aufl.] Verlag am Goetheanum, Dornach 1989, [2. Aufl.] Perseus Verlag, Basel 2010 [ISBN 978-3907564-82-0]
  • Guenther Wachsmuth: Rudolf Steiners Erdenleben und Wirken – Von der Jahrhundertwende bis zum Tode (Die Geburt der Geisteswissenschaft – Eine Biographie), [2. Aufl.] Philosophisch-Anthroposophischer Verlag am Goetheanum, Dornach 1951 – Kap. zu den Jahren 1921 und 1922 [PDF folgt]
  • Olive Whicher: George Adams – Ein Geistsucher in unserer Zeit, Philosophisch-Anthroposophischer Verlag am Goetheanum, Dornach 1973
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  • u.a.m.

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Aufsätze

  • Miroslawa Witalis: Beziehungen zwischen der Ätherizität der Natur und dem Ätherleib des Menschen – Richtlinien für die Veredelung der pflanzlichen Rohstoffe, in: TÜVA-Schriftenreihe, Heft 1, Hettenschwil 1998
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  • u.a.m.

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Außerdem (Auswahl)

  • Rudolf Steiner und die Gründung der Weleda, Beiträge zur Rudolf Steiner Gesamtausgabe (mit Beiträgen von A. Gonzenbach, J. Himmelsbach, A. Lüscher, U. Trapp), Nr. 118/119 (Sommer 1997)
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  • Der Zwölffarbenkreis und eine Aufgabenstellung Rudolf Steiners zur Gewinnung von Lebensätherkräften aus dem Pfirsichblüt des zusammengeschlossenen Farbenspektrums, Beiträge zur Rudolf Steiner Gesamtausgabe (zusammengestellt von H. O. Proskauer und H. Wiesberger, mit Beiträgen von H. Buchheim, F. Kauffungen, E. Lehrs, R. E. Maier, W. Zeylmans van Emmichoven et al.), Nr. 95/96 (Ostern 1987)
  • Der Strader-Apparat – Modell, Skizzen, Berichte, Beiträge zur Rudolf Steiner Gesamtausgabe, Nr. 107 (Michaeli 1991)

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Weiterführende Literatur

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Bücher

  • Emil Leinhas: Aus der Arbeit mit Rudolf Steiner – Sachliches und Persönliches, R. G. Zbinden & Co., Basel 1950 – Kap. 19: «Der Kommende Tag, Aktiengesellschaft zur Förderung wirtschaftlicher und geistiger Werte», S. 163–187 [PDF]
  • Hans Kühn: Dreigliederungs-Zeit – Rudolf Steiners Kampf für die Gesellschaftsordnung der Zukunft, Philosophisch-Anthroposophischer Verlag am Goetheanum, Dornach 1978 – Kap. IX: «Der Kommende Tag», S. 101–124
  • Alexander Strakosch: Lebenswege mit Rudolf Steiner – Erinnerungen, Philosophisch-Anthroposophischer Verlag am Goetheanum, Dornach 1994 – Kap. «Wissenschaftliches Forschungsinstitut ‚Der Kommende Tag A.G.’», S. 313–326
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  • Guenther Wachsmuth: Die ätherischen Bildekräfte in Kosmos, Erde und Mensch – Ein Weg zur Erforschung des Lebendigen (Bd. I), [2. Aufl.] Verlag Der Kommende Tag, Stuttgart 1924; [2. Aufl.] Philosophisch-Anthroposophischer Verlag am Goetheanum, Dornach 1926
  • Guenther Wachsmuth: Die ätherische Welt in Wissenschaft, Kunst und Religion – Vom Weg des Menschen zur Beherrschung der Bildekräfte (Bd. II), Philosophisch-Anthroposophischer Verlag am Goetheanum, Dornach 1927
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  • Margarita Woloschin: Erinnerungen an Einsingen, in: Mitteilungen aus der anthroposophischen Arbeit in Deutschland, 41. Jg., Nr. 4 (1987), S. 300–305 [Buchauszug] [PDF folgt]
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  • u.a.m.

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Aufsätze

  • Hermann von Baravalle: Von den Ergebnissen des Forschungsinstitutes ‘Der Kommende Tag’, in: Anthroposophie, 2. Jg, Nr. 20 (1922), S. 6–7
  • Lili [Lilly] Kolisko: Milzfunktion und Plättchenfrage, (Mitteilungen des Wissenschaftlichen Forschungsinstituts, Heft 1, hrsg. von der Biologischen Abteilung) Der Kommende Tag A.-G. Verlag, Stuttgart 1922 [PDF folgt]
  • Lili [Lilly] Kolisko: Physiologischer und physikalischer Nachweis der Wirksamkeit kleinster Entitäten, (Mitteilungen des Wissenschaftlichen Forschungsinstituts, Heft 3) Der Kommende Tag A.-G. Verlag, Stuttgart 1923 [PDF folgt]
  • Rudolf E. Maier: Über neue naturwissenschaftliche Entdeckungen, Sonderdruck aus: Die Drei – Monatsschrift für Anthroposophie, Dreigliederung und Goetheanismus, 2. Jg., Heft 10/11 (1922), Der Kommende Tag A.-G., Stuttgart o.J.
  • Rudolf E. Maier: Das Urphänomen der Lichtbeugung (Mitteilungen aus ‘Der Kommende Tag’, Wissenschaftliches Forschungsinstitut), Sonderdruck aus: Die Drei – Monatsschrift für Anthroposophie, Dreigliederung und Goetheanismus, 2. Jg., Heft 12 (1922), Der Kommende Tag A.-G., Stuttgart o.J.
  • Rudolf Ernst Maier: Der Villardsche Versuch – Eine Experimentaluntersuchung, (Mitteilungen des Wissenschaftlichen Forschungsinstituts, Heft 2) Der Kommende Tag A.-G. Verlag, Stuttgart 1923 [PDF folgt]
  • Wilhelm Pelikan: Der Wasserstoff – Beispiel einer phänomenologischen Betrachtung im Gegensatz zur heute üblichen atomistischen (Aus dem wissenschaftlichen Forschungsinstitut), in: Die Drei – Monatsschrift für Anthroposophie, Dreigliederung und Goetheanismus, 2. Jg., 5. Heft (1922), S. 330–350
  • Henri Smits: Gesammelte Torfunterlagen, Mappe in der Bibliothek am Goetheanum, o.J.
  • Henri Smits: Torf – Rudolf Steiners Angaben zur Veredelung von Torf (Vortrag vom 26. Nov. 1960 in Stuttgart), in: Tuvstarr – Forum zur Unterstützung der Torffaserarbeit nach dem Impuls von Rudolf Steiner: Die Torffaser – Heilende Kräfte aus dem Moor, Hettenschwil 1997, S. 28–48
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  • u.a.m.

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Cover des Studienmaterials «A Letter from George Adams»

Ausserdem (Auswahl)

  • A Letter from George Adams – An autobiographical account of the author’s pursuit of the foundations of a science of the etheric, Rudolf Steiner Press, London 1978 [PDF folgt]
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  • Rudolf Hauschka: Wetterleuchten einer Zeitenwende – Lebenserinnerungen eines Naturforschers, [1. Aufl.] Vittorio Klostermann, Frankfurt a. M. 1966
  • Ernst Lehrs: Gelebte Erwartung – Wie ich zu Rudolf Steiner und dank ihm eine Strecke Weges zu mir selber fand, Ch. Mellinger Verlag, Stuttgart 1979
  • Oskar Schmiedel: Aufzeichnungen (1943/1957), in: J. E. Zeylmans van Emmichoven, Wer war Ita Wegman – Eine Dokumentation, Band 3: Kämpfe und Konflikte 1924 bis 1935, [1. Aufl.] Edition Georgenberg, Heidelberg 1992, S. 414–461 [PDF folgt]
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  • Lili [Lilly] Kolisko: Aus dem biologischen Institute am Goetheanum, in: Gäa Sophia, Band 1 (1926), S. 114–122
  • Ehrenfried Pfeiffer: Aus dem naturwissenschaftlichen Forschungslaboratorium in Dornach, in: Gäa Sophia, Band 2 (1927), S. 89–105
  • Ehrenfried Pfeiffer: Kristalle (Bericht aus den Arbeiten des Naturwissenschaftlichen Forschungslaboratoriums am Goetheanum, Sonderdruck aus der «Gäa Sophia»), Orient-Occident-Verlag, Stuttgart/Den Haag/London 1930
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  • Rundbrief des Naturwissenschaftlichen Forschungslaboratorium am Goetheanum, Physikalische Abteilung (hrsg. von Paul E. Schiller) – Nr. 1 (Okt. 1931); Nr. 2 (Jan. 1932); Nr. 3 (…); Nr. 4 (…); Nr. 5 (…); Nr. 6 (…); Nr. 7 (Nov. 1933)
  • Rundbrief der Arbeitsgruppe anthroposophische Chemiker (hrsg. von der Naturwissenschaftlichen Sektion am Goetheanum) – Nr. 1 (April 1932); Nr. 2 (Okt. 1932)

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 Notizblatt aus dem Nachlass von Hans Theberath
  .  (mit einer Skizze von Rudolf Steiner)

Nachrufe u.a.m.

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Zu den Mitarbeitern/innen der Forschungsinstituten 

  • Manfred Leist: Totengedenken – Hans Theberath (1891–1971), in: Mitteilungen aus der anthroposophischen Arbeit in Deutschland, Jg. 25, Nr. 4 (1971), S. 315–316
  • Rudolf Treichler: Nachruf auf Georg Herberg (1876–1963), in: Mitteilungen aus der anthroposophischen Arbeit in Deutschland, Jg. 17, Nr. 66 (1963), S. 269
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  • u.a.m.
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  • Zur Geschichte und Soziologie der anthroposophischen Forschungsinstitute in den 20er Jahren (In Ergänzung der «Beiträge zur R. Steiner Gesamtausgabe» Nr. 122), in: Der Europäer, Jg. 3, Nr. 9/10 (Juli/Aug. 1999), S. 30–36 [PDF folgt]
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  • Renatus Ziegler: Mitarbeiter und Mitwirkende der Mathematisch-Astronomischen Sektion am Goetheanum, Verlag am Goetheanum, Dornach 2001 [ISBN 978-3-7235-1112-1]